Leute die das Buch gelesen haben, dürften sowohl mit folgendem Pic, als auch Video etwas anfangen können.
1. Pic:

2. Video:
„Wir haben uns oft verkleidet und sind umgefallen.“
Leute die das Buch gelesen haben, dürften sowohl mit folgendem Pic, als auch Video etwas anfangen können.
1. Pic:

2. Video:
Als ich im Verlauf des letzten Jahres meinen Teil des Buchs „Raven wegen Deutschland“ schrieb, bekam ich so manches mal wahnsinnige Sehnsucht.
Sehnsucht nach dem Sommer 2007, der alten Crew, dem intensiven Umgang miteinander, der exzessivsten Feierei-Phase meines Lebens und der grossen Liebe, die mich wie der Blitz traf, als ich am wenigsten damit rechnete.
In den wenigen freien Momenten, die ich letzten Sommer hatte, versuchte ich deshalb einige der Leute zu animieren, wieder loszuziehen und besorgte es mir mit Mittelchen aller Art selbst oft so schmutzig, wie es nur irgendwie ging. Immer soviel wie möglich und am besten Alles durcheinander und auf einmal.
Was soll ich sagen?
Es war anders. Auch schön, aber trotzdem ganz anders.
Denn manche der im Buch beschriebenen haben Familien gegründet und/oder wurden solide. Ich will es ihnen nicht verdenken. Andere Freundschaften sind längst in die Brüche gegangen. Selbst die Besten und Innigsten davon, sind mittlerweile merklich abgekühlt, aber so ist nunmal der Lauf der Dinge. Manche sind gestorben. Ich werde sie immer vermissen…
Überraschenderweise begann jedoch eine der zwischenmenschlichen Beziehungen von damals, die ich -obwohl sie mir unfassbar wichtig war- 2009 ganz unachtsam zerstörte, wieder aufzublühen. Vertraut und schön. Fast so, als wäre es nie anders gewesen…. Aber… Als diese -nach einigem Hickhack- jetzt erneut in 1000 Teile zerfiel, diesmal quasi ein Opfer von Unehrlichkeit und Zerstörungswut wurde, wurde es Zeit, einzusehen:
2007 ist unwiederbringlich vorbei!
Ist das ein Grund Trübsal zu blasen? Bestimmt nicht!
Ich bin zwar mittlerweile nicht mehr der Jüngste, aber bestimmt noch nicht so alt, um verbittert alten Zeiten hinterher zu trauern, zumal mir absolut bewusst ist, dass der Blick in die eigene Vergangenheit nicht selten ein äusserst Verklärter ist, beziehungsweise fast zwanghaft ein Solcher sein muss.
Manchmal kann dieser Blick aber durchaus einen Heiden Spass machen!
Glaubst du nicht?
Kulla und ich werden ab nächster Woche in folgenden Orten versuchen, das zu beweisen:

Danach mach ich endgültig einen dicken Haken unter 2007 und bin gespannt, was die Zukunft noch alles zu bieten hat.
Was bleibt ist, dass ich vermutlich auch in Zukunft oft lange aufbleiben, viel trinke und mich für uns alle schäme.
Soviel Konstante muss sein.
P.S.:
Wo liest eigentlich du „Raven wegen Deutschland“? Schick ein Pic über Facebook oder an egotronicband[at]googlemail[dot]com
Torsun hat mit Reflux gesprochen, auch ausführlich übers Buch – das ist online bei ihnen zu lesen, ab Seite 54:
Das Lustige ist ja, bei den Antideutschen Kommunisten Berlin gab es damals wirklich diesen Konflikt. Einerseits fanden die Popmusik ziemlich scheiße. Andererseits haben die mitbekommen, dass da auf einmal eine Popband ist, die nicht so scheiße ist.
Und Kulla wurde von OPAK zum Buch befragt:
Im Buch wirkt es so, als hätten die Interviewpartner alles auf einmal erzählt. Tatsächlich aber habe ich mich mit den Beteiligten einzeln getroffen, man hat sich über 1000 Dinge unterhalten und am Ende lief es häufig so: „Hm, war das jetzt 2004 oder 2002? Oder… Ne, eigentlich kann es doch gar nicht so gewesen sein, weil… Ach ne, das kann doch sein!“
Weitere Fundstücke: eine Verkaufsstelle und ein Ensemble.